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...in der Tabelle gehts nach oben...Dank Lauterborns 3er |
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Bezirksliga West - Solche Ergebnisse wünscht sich wohl jeder Trainer. Wenn der Coach dann diese Resultate vorher auch noch so prognostiziert hat, geht das fast über eine gesunde Portion Optimismus hinaus und tendiert schon eher in Richtung hellseherische Fähigkeiten. So geschehen ist das aber beim hochverdienten 4:1 (0:0)-Heimsieg der SG Zell/Bullay/Alf in der Fußball-Bezirksliga West gegen den SV Leiwen-Köwerich.
Zeller Torschützen bei der Arbeit: Tobias Lauterborn (rechts, Nummer 6) traf dreimal im Heimspiel gegen den SV Leiwen, Tim Köhler trug den vierten Treffer beim 4:1 bei. Damit kletterten die Moselaner auf einen Nichtabstiegsplatz. Foto: Alfons Benz
Alfons Benz
Zells Trainer Manfred Mähser hatte vorausgesagt, dass seine Mannschaft nach diesem Spieltag die Abstiegsränge verlassen wird, weil neben dem eigenen Erfolg die bis dahin vor der SG liegenden Mannschaften alle verlieren werden. Und in der Tat machte die Mosel-SG durch den Sieg einen großen Sprung nach vorne und rangiert jetzt auf dem sicheren sechstletzten Tabellenrang. Die direkte Konkurrenz um den Klassenerhalt ließ Federn: Morbach II verlor 0:2 in Ralingen und Bitburg verlor 0:1 gegen Krettnach.
Und Berufsoptimist Mähser hatte gegen den Tabellensechsten von der Obermosel auch die richtige Taktik gewählt. "Wir haben mit einer defensiveren Einstellung angefangen, um zuerst etwas Sicherheit in unser Spiel zu bringen", gab er zu Protokoll. Ab der 20. Minute übernahmen die Gastgeber aber immer mehr das Heft des Handelns, ohne jedoch Zwingendes herauszuspielen. Vor allem Angreifer Tobias Lauterborn wirkte in einigen Szenen viel zu ungestüm. Was sich nach der Pause aber schlagartig und vor allem erfolgreich ändern sollte. "Ich habe Tobi in der Kabine gesagt: Du musst vor dem Tor viel ruhiger werden und nicht so schnell abschließen. Halt den Ball länger und dann machst du deine Dinger", plauderte Mähser aus dem Nähkästchen. In der 51. Minute war es dann soweit. Mit dem Hinterkopf bugsierte Lauterborn einen Freistoß von Sascha Schmitz zum 1:0 ins lange Eck. Vier Minuten später brachte er dann im Liegen den Ball im zweiten Versuch zum 2:0 im Netz unter (55.).
Dann durfte Winterneuzugang Tim Köhler beim 3:0 über sein erstes Tor für "ZBA" strahlen (61.), als er einer Freistoßhereingabe von Özgür Akin den letzten Kick gab. Auf der anderen Seite hielt Zells Torwart Daniel Konrath glänzend gegen den einschussbereiten Kristian Abicic (65.).
Bezeichnend für die glänzende Verfassung von Lauterborn war sein dritter Treffer. Kraftvoll und mit Zug zum gegnerischen Kasten setzte er sich über rechts durch und schob die Kugel überlegt zum 4:0 über die Linie (69.). Nur noch der Ergebniskorrektur diente das Tor von Abicic zum 4:1-Endstand (76.). Gästetrainer Vito Milosevic war nach dem Schlusspfiff restlos bedient: "Wir haben schlecht gespielt, hatten aber auch einige verletzte Spieler auf dem Platz. So konnten wir keine 90 Minuten gegenhalten, auch weil der Vorstand angeordnet hatte, Spieler an die Reserve in deren Kampf um den Klassenerhalt abzustellen. Das war falsch und ich bin vom Vorstand enttäuscht, weil man meinen könnte, er wollte keinen guten Tabellenplatz." Großes Pech hatte Zells Dominic Materna: In der 83. Minute eingewechselt, musste er nach seiner ersten Aktion mit stark blutender Nase wieder vom Platz. |
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.....SG Zell Bullay eindeutig die bessere Mannschaft |
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Bezirksliga West - Das 0:0 der SG Zell/Bullay/Alf bei der SG Schoden hatte zwar in der Tabelle keine große Auswirkungen, doch für das Selbstvertrauen der abstiegsgefährdeten Moselaner war es nach dem 5:0 gegen Konz zuvor ein weiterer Schub.
Der Sportliche Leiter Christoph Braun brachte es auf den Punkt: "Vorher wären wir mit einem Remis zufrieden gewesen. Im Nachhinein muss man sagen, dass es zwei verschenkte Punkte waren. Aber: Die Leistung macht Mut für die kommenden Aufgaben. Denn die zweite Hälfte war das Beste, was ich in dieser Saison von der Mannschaft gesehen habe."
Doch bereits in Halbzeit eins waren die größeren Gelegenheiten auf Seiten der Zeller - namentlich auf Seiten von Peter Klaus. Der lange verletzte Klaus, der Manuel Bausen als Kapitän und Abwehrchef bestens vertritt, hatte zwei große Kopfballchancen. "Eine muss er davon eigentlich machen", sagte Braun. In der 15. Minute ließ Schodens Torwart Alexander Heinig den Ball nach einem Freistoß von Tim Köhler nur abklatschen, und Klaus köpfte im Nachsetzen den am Boden liegenden Keeper an. Und nach 25 Minuten setzte Klaus einen Kopfball nach einem Freistoß von Christoph Brausch an den Pfosten. "Danach hat Schoden mehr Druck gemacht", berichtete Braun von besser werdenden Gastgebern, bei denen der noch A-Jugendliche Lukas Kramp (24 Saisontore) ein ständiger Unruheherd war. Ein Treffer gelang aber auch ihm nicht, da Zell in der Abwehr gut stand. Dort vertrat Brian Fechner rechts in der Kette Michael Martel, der nach dem Aufwärmen mit Adduktorenproblemen passen musste.
"In der zweiten Hälfte war es ein Spiel auf ein Tor", sagte Braun. Es war das der Schodener. Die dicksten Chancen vergaben Tim Köhler, der zweimal allein auf Heinig zulief - einmal schoss er vorbei, einmal hielt Heinig. "Da muss er noch ruhiger werden", wusste Braun. In der 90. Minute wäre aber auch Heinig machtlos gewesen, als der eingewechselte Sascha Schmitz den Ball an die Latte zimmerte. Die beste Schodener Chance nach 80 Minuten vereitelte Zells Torwart Daniel Konrath. Brauns Fazit: "Schade, aber auf dieser Leistung können wir aufbauen." Gelegenheit dazu gibt es bereits am Mittwoch daheim gegen Mehring II.
Zell: Konrath - Fechner, Klaus, Mittler, J. Köhler, Peifer (70. Schmitz), Akin, Hajdari, T. Köhler, Lauterborn, Brausch.
Nächste Aufgabe für Zell: am Mittwoch (19.30 Uhr) gegen Mehring II. mb |
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Bezirksliga West - Die SG Zell/Bullay/Alf kann am Mittwoch (19.30 Uhr) per Heimsieg den Rückstand auf das rettende Ufer in der Fußball-Bezirksliga West auf einen Zähler verkürzen. Allerdings stellt sich auf dem Zeller Kunstrasen der Tabellendritte SV Mehring II vor.
Zells rechter Verteidiger Michael Martel (Mitte) muss wohl auch am Mittwoch gegen Mehring II wegen Adduktorenproblemen passen. Foto: Alfons Benz
Alfons Benz
In Mehring begann am 8. Oktober des vergangenen Jahres der Zeller Absturz. Das 0:3 leitete eine Negativserie von sieben Niederlagen in Folge ein, am Ende stand die Trennung von Trainer Kai Thönnes - und der Absturz aus den sicheren Tabellengefilden in die Abstiegszone.
Dort befindet sich Zell immer noch, der Rückstand auf den auf jeden Fall rettenden Rang 14 beträgt vier Zähler - und jetzt kommen ausgerechnet die sieben Gegner nach Gang, gegen die es in der Hinrunde ausnahmslos Pleiten setzte. "Abergläubisch sind wir nicht, außerdem hatte unsere Negativserie nicht viel mit den Gegnern zu tun", glaubt Zells Sportlicher Leiter Christoph Braun genau wie Trainer Manfred Mähser, der aus Krankheitsgründen noch nicht einsatzfähig ist, noch fest an den Klassenverbleib. Braun ist nach dem 5:0 gegen Konz und dem 0:0 in Schoden guter Dinge - auch heute gegen das Spitzenteam Mehring II: "Wenn wir diese Form halten können, dann schaffen wir das."
Gegen Mehring II wird wohl die gleiche Elf auflaufen wie an Karsamstag in Schoden. Dort spielte Brian Fechner stark als Rechtsverteidiger. Der Routinier war für Michael Martel in die Startformation gerutscht, weil Martel Probleme mit den Adduktoren hat. Auch gegen Mehring II muss Martel wohl passen. bon |
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Bezirksliga West - Es geht doch noch was bei der SG Zell/Bullay/Alf. Mit einem nie gefährdeten 5:0-Heimsieg gegen den Tabellenfünften SV Konz meldete sich die Mosel-SG nach drei Niederlagen in Folge im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga West zurück und verschaffte gleichzeitig ihrem Trainer Manfred Mähser, der nach seiner Erkrankung erstmals offiziell an der Seitenlinie stand, einen glänzenden Einstand.
Zell und Doppeltorschütze Christoph Brausch (links) setzten gegen Konz mit Kapitän Matthias Götze beim 5:0 ein Ausrufezeichen. Foto: Alfons Benz
Alfons Benz
Entsprechend zufrieden war Mähser nach dem immens wichtigen Sieg: "Etwas Schöneres gibt es für einen Trainer doch nicht bei seinem Auftakt als ein 5:0-Sieg und das auch noch zu Hause. Ich muss der Mannschaft deshalb für ihre tolle kämpferische Leistung ein Riesenkompliment machen und mich auch bei der Bank, die heute mit sechs Leuten dick besetzt war, für ihre Moral bedanken. Die Bank ist für mich die halbe Miete für die Zukunft, vor allem, wenn keiner von denen, die nicht zum Einsatz kommen, dagegen meckert."
Allerdings sah es in der Anfangsphase der Partie nicht nach einem Sieg für sein Team aus. Der Gast bestimmte das Spiel und hatte bereits in der ersten Minute eine gute Tormöglichkeit. Erst so allmählich zeigte sich die Mähser-Truppe und setzte mit einem Pfostenkracher von Özgür Akin ein erstes Ausrufezeichen (24.). "Das war eine klare Absprache, dass wir zunächst ruhig ins Spiel gehen. Der Pfostenschuss war dann die entscheidende Wende. Wir haben richtig Gas gegeben und vor der Pause nichts mehr zugelassen", so Mähser. Und was für eine Wende das war, allerdings mit tatkräftiger Unterstützung des Gegners. Nach einem Weitschuss von Tim Köhler, der in der 58. Minute rotgefährdet gegen Nico Span ausgewechselt wurde, brachte Dini Hajdari den Abpraller mit dem Kopf zum 1:0 im Netz unter (25.). Wie bei dem direkt verwandelten Freistoß von Christoph Brausch zum 2:0 (32.) machte Gästetorwart David Kwast keine gute Figur. Beim Treffer zum 3:0 langte Konz dann selbst zu, als Sebastian Schmitz einen Ball von David Peifer ins eigene Tor beförderte (39.). Der Pausenstand zum 4:0 war dann wieder Brausch vorbehalten. Mit aller Wucht hämmerte er eine Kopfballvorlage von Tobias Lauterborn in die Maschen (45.).
Nach der Pause schien es so weiterzugehen. Freistehend verzog Lauterborn aber die Kugel (47.). Danach war jedoch der SV an der Reihe. Zweimal scheiterte Christian Schmitt am glänzenden parierenden Zeller Keeper Daniel Konrath (48., 59.) und dann an Zells Kapitän Peter Klaus, der den Ball von der Linie schlug. Das Sahnehäubchen zum 5:0 gelang Tim Kiesewetter, als er eine Zuckerflanke von Sascha Schmitz zum 5:0-Endstand einköpfte. Patrick Zöllner, Spielertrainer der Gäste, war nach dem Abpfiff bedient: "Das war eine indiskutable Leistung von uns. Wir haben Zell doch zum Toreschießen eingeladen. Dennoch verstehe ich nicht, weshalb sie mit diesen guten Einzelspielern so weit unten stehen." Bei noch neun ausstehenden Spielen rangiert Zell auf Rang 17, der Abstand zum womöglich rettenden 15. Tabellenplatz beträgt nur noch vier Zähler.
Von unserem Mitarbeiter |
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...mit Peter Klaus zum Sieg |
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Bezirksliga West - Was war das 5:0 der SG Zell/Bullay/Alf gegen den SV Konz im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksliga West wert? Das wird sich am Karsamstag ab 17 Uhr für die Moselaner bei der SG Schoden zeigen.
Gibt es am Karsamstag die Punkte 27, 28 und 29 für Zells Nummer 27? Die heißt Peter Klaus und soll als Kapitän und Abwehrorganisator die SG zu einem Sieg in Schoden führen. Foto: Alfons Benz
Alfons Benz
Zells Trainer Manfred Mähser weiß eines auf jeden Fall: "Es war nichts wert, wenn wir nicht nachlegen. Wir werden auch in Schoden auf Sieg spielen und probieren, drei Punkte mitzunehmen." Aber nicht auf Teufel komm' raus, denn unter anderem kam Mähser zu folgendem Schluss, wenn er sich die vergangenen Partien betrachtet: "Wir müssen ein Spiel nicht immer direkt in den ersten Minuten entscheiden, sondern auch mal warten können und clever spielen." Dass es wie gegen Konz trotzdem zur Pause bereits 4:0 stand, gefiel Mähser natürlich dennoch. Der hat das System der Zeller etwas umgestellt. "Wir spielen jetzt ein klares 4-4-2, das kommt uns entgegen, da ist mehr Ordnung drin", erklärt der "ZBA"-Trainer. Zum Abwehrchef hat er Peter Klaus ernannt: "Er muss die Viererkette organisieren, das erwarte ich von ihm, er kann das." Dini Hajdari und Özgür Akin bildeten gegen Konz die "Doppelsechs" vor der Abwehr, auch das passte. Und vorne funktionierte es mit den beiden Spitzen Christoph Brausch, der zweimal traf und Tobias Lauterborn, der für zwei rackerte. "Tobi muss nur vor dem Tor noch etwas kühleren Kopf behalten", gibt ihm Mähser mit auf dem Weg.
Gesprochen hatte der vorher mit den Führungsspielern, um ihnen vor allem klar zu machen: "Man schenkt die Bezirksliga nicht einfach so her. Ein Aufstieg ist immer schwerer, als die Klasse zu halten. Und da stehen besonders die Erfahrenen, die schon Rheinlandliga oder höher gespielt haben, in der Pflicht", weiß Mähser. Auffällig war auch, dass er seine "Bank-Angestellten" lobte: "Sieben Spieler saßen da, sonst waren es zwei, drei - das ist einfach zu wenig. Da hat ein Trainer doch viel mehr Möglichkeiten zu reagieren. Auch im Training macht es sich bezahlt, dass wir mehr Leute sind."
Ein weiterer Erfolg würde sich auch in der Tabelle bezahlt machen, da Zell dann wohl endgültig Tuchfühlung zu den Teams über dem Strich hätte. Allerdings sollte man sicherheitshalber am Ende mindestens fünf Teams hinter sich lassen, denn in der Rheinlandliga sind derzeit mit der SG Stadtkyll, der SG Badem und Mosella Schweich drei West-Teams in den Abstiegskampf verstrickt. Neun Partien bleiben den Zellern noch, um sich aus dem Schlamassel zu befreien. Konz war ein Anfang. mb |
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FC Karbach holt Talent Marc Thönnes von der SG Zell |
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TOP Neuzugänge für die Rückrunde |
Folgende Neuzugänge verstärken unsere SG in der Rückrunde.
Vom Oberligisten aus Salmrohr konnten wir glücklicherweise Tim Köhler verpflichten.
Desweiteren freuen wir uns auf unseren Rückkehrer Martin Mittler. Martin kickte zuletzt bei dem SV Wittlich
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Aus Mastershausen stoßen Christoph Brausch und Nico Span zu unserer SG.
Unser neuer Trainer Manfred Mähser ist mit diesen Neuzugängen zuversichtlich für die Rückrunde. |
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